„Ingenieure hoffen nicht.“
Buchprojekt · Ingenieur Sein
Von einem Beruf, dessen Entscheidungen immer zu früh sind.
„Ingenieure hoffen nicht.” ist ein erzählendes Sachbuch über den Ingenieurberuf — 253 Seiten in fünfzehn Kapiteln, abgeschlossen. Es erzählt von einem Beruf, der die Welt trägt und selten über sich selbst spricht: von der Projektleiterin, die sechs Wochen vor Serienstart nicht fragt, ob das Team es schafft, sondern was weggelassen wird; vom Monteur, der in vierzig Sekunden montiert, wofür ein junger Ingenieur zwölf Wochen am Schreibtisch saß; und von einer Abbrecherin, deren Begründung stehen bleibt. Das Buch wirbt nicht für den Beruf — es prüft und misst ihn, in Szenen statt in Thesen.
Für alle, die mit einem Ingenieur leben oder arbeiten, gibt es einen eigenen Buchteil: den Feldführer „Der Ingenieur in seinem Habitat” — sieben Einstiege, zwölf Muster und dreiundfünfzig Feldbeobachtungen zum Üben.
„In meinem Keller steht eine Drehmaschine, deren Quervorschub seit 2012 klemmt. Reparieren könnte ich sie. Dann wäre aber das Projekt zu Ende.”
#IngenieurSein auf LinkedIn
Seit einem Jahr erscheinen wöchentlich Kurzausschnitte und Teilideen des Buches öffentlich auf LinkedIn unter dem Hashtag #IngenieurSein — jeweils mit Vorabeinschätzung, Zahlen und schriftlicher Auswertung. Die gemessenen Beiträge erreichten zusammen über 110 000 Impressionen, der stärkste fast 38 000 — das Hundertfache der eigenen Followerbasis.
Zum Hashtag #IngenieurSein auf LinkedIn
Leseprobe
Prolog und Kapitel 3 („Die sieben Wesen”) als PDF:
Zur Entstehung
Dieses Buch ist ein Herzensprojekt. Das Manuskript basierte auf über 50 Notizen aus achtzehn Jahren Industrie und sechs Jahren Professur, und kaum hatte ich mich entschieden, es zu einem Buch zu machen, kamen über Monate noch weitere 80 Beobachtungen hinzu. Man fängt an zu sehen, wenn man sucht. Zur Arbeitsweise gehört auch, dass ein Claude mir beim Strukturieren und Schreiben geholfen hat. Auf ein Werkzeug zu verzichten, das die Arbeit strukturiert, wäre so unprofessionell wie ein Ingenieur, der ehrlicher zu rechnen glaubt, weil er die Simulation ablehnt. Die Verantwortung für jeden Satz liegt bei mir, und ganz ehrlich: Die Arbeit hat so viel mehr Spaß gemacht, da sofortiges Feedback nur ein paar Tastendrücke entfernt war.
Und noch etwas, in eigener Sache
Das Buch ist fertig, beide Fassungen sind gesetzt und gedruckt, eine englische Übersetzung liegt vor, und alle Rechte liegen bei mir. Entschieden ist noch nichts.
Wenn Sie in einem Verlag arbeiten, schreiben Sie mir. Wenn Sie jemanden kennen, der dort arbeitet, genügt mir ein Name; den Rest mache ich selbst.
Alle Personen in diesem Buch sind erfunden.